Studentenjobs

by Werkstudent on 10. März 2012

Studentenjobs sind wichtig, das steht ganz außer Frage. Für Studenten ist es eine gute Gelegenheit neben dem Studium etwas dazu zu verdienen – für Arbeitgeber ist es (leider) eine passende Möglichkeit, an relativ günstige Arbeitskräfte zu kommen.
Es gibt unterschiedliche Arten von Studentenjobs:

  • Studentenjobs zum Geld verdienen
  • Studentenjobs zur fachlichen Weiterbildung
  • Studentenjobs in den Semesterferien


Diese Unterschiede muss man festhalten, weil die Studenten hier mit sehr differierenden Erwartungen an die Jobsuche und den Studentenjob selber herangehen.

Studentenjobs zum Geld verdienen

Hierzu zählt man Jobs wie Kellnern, Flyer verteilen oder eine Arbeit in einer Fabrik. Diese Jobs begleiten meist das Studium und auch hier lassen sich sicherlich tolle Erfahrungen machen. Allerdings ist hier die erste Priorität Geld zu verdienen. Wenn man nicht gerade Touristik oder Gastronomie studiert, haben diese Jobs im Prinzip gar nichts mit dem Studium (egal welche Richtung) gemein. Mit Blick auf zukünftige Bewerbungen sollte man sich so etwas gut überlegen. Studiert man Lehramt ist es kein so großes Problem, wenn man nebenher in einer Bar jobbt. Ist man aber Student der Informatik und verdient sein Geld nebenher als Kassierer am Eingang eines Clubs bringt einen das nicht besonders weiter und weiß auch zukünftige Arbeitgeber im Lebenslauf nicht zu beeindrucken.

Daher ist es viel wichtiger, …

Studentenjobs zur fachlichen Weiterbildung

…zu nutzen.

Nimmt man Studiengänge, die später definitiv in der Wirtschaft versprechen sollte man als Student versuchen, schon während dem Studium so viele praktische Erfahrung zu sammeln wie es nur geht. Anbieten tun sich hier auf jeden Fall Werkstudentenjobs – hier kann man üblicherweise passend zu dem Studium und der eigenen Expertise gute Jobs finden, die neben dem heiligen Geld auch einiges an Erfahrung bringen und vor allem auch den Lebenslauf aufpeppen.

Aber es auch noch andere Möglichkeiten, fachnah zu arbeiten und Geld zu verdienen.

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni oder FH an einem Lehrstuhl lässt sich auch viel Wissen aneignen. Hat man die Möglichkeit an einem Lehrstuhl eines renommierten Professors zu arbeiten sollte man diese auf jeden Fall wahrnehmen. Insbesondere wenn einem selber noch nicht ganz klar ist, ob man später mal eine Karriere in der Wirtschaft oder vielleicht doch in der Wissenschaft anstrebt.

In einigen Bereichen lohnt es, neben der Uni den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und auf eigene Rechnung zu arbeiten. Gerade für Informatiker ist dies gut möglich, da viele Firmen zum Beispiel Programmierer in Form von Freelancern suchen. Andererseits ist es für Betriebswirtschaftler genauso einfach, hier an Kunden zu kommen. Vertieft man sich im Online-Marketing stellt es keine Schwierigkeiten dar, hier in beratender Form Mittelständlern bezüglich Websites und Online-Marketing Kampagnen zur Hand zu gehen. Man schafft sich dann seine eigenen Studentenjobs.
Die Vorteile einer selbständigen Arbeit liegen auf der Hand:

  • Höherer Studentenlohn als im Angestelltenverhältnis
  • Relativ freie Zeiteinteilung
  • Auswahl der interessanten Arbeit
  • Förderung der Selbständigkeit
  • Vertiefung von BWL Wissen (Steuern, Bilanzen…)
  • Erfahrung in der Selbständigkeit interessant für zukünftige Arbeitgeber

Studentenjobs in den Semesterferien

Eine nicht zu vernachlässigende Anzahl von Studenten geht unter dem Semester nicht arbeiten. Dafür nutzen diese dann die vorlesungsfreie Zeit – umgangssprachlich auch Semesterferien. Von dem Begriff Ferien sollte man sich in aller Regel als Student verabschieden, denn diese gibt es nach dem Schulabschluss eigentlich nicht mehr.
Diese Studenten gehen dann für einige Wochen in Fabriken oder auf dem Bau arbeiten. Dies hat normalerweise auch keinerlei Bezug auf den jeweiligen Studiengang. Daher liegt hier ebenfalls die Priorität auf dem reinen Geld verdienen. Mit solchen Studentenjobs kann man in Bewerbungsgesprächen nur die wenigsten Personaler beeindrucken.
Allerdings lässt sich die vorlesungsfreie Zeit auf der anderen Seite hervorragend nutzen, um Praktika zu machen. Der Verdienst hierbei ist erfahrungsgemäß eher gering – dafür kann man in einer anständigen Firma in wenigen Wochen tief in Workflows und das tägliche Leben in der Wirtschaft eintauchen. Im Optimalfall kann man sogar Kontakte knüpfen und hat somit schon eine erste Tür gefunden, an der man nach dem abgeschlossenen Studium anklopfen kann.

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